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Spreewaldgurke trifft Blasmusik

Spreewaldgurke trifft Blasmusik Foto: Sina Teschner

Oschatz/Falkenberg. Militärmusiker beherrschen so viel mehr als die reine Marschmusik. Bestes Beispiel: Peter Kamenz und seine Goldenen Egerländer. Das Orchester kommt am Samstag, dem 21. September, ab 16 Uhr nach Oschatz ins Thomas-Müntzer-Haus sowie am Sonntag, dem 27. Oktober, ab 16 Uhr ins Haus des Gastes nach Falkenberg/Elster und setzt sich fast ausschließlich aus früheren, aber auch noch aktiven Mitgliedern des Stabsmusikkorps der Bundeswehr Berlin, des Bundespolizeiorchesters Berlin und des ehemaligen Luftwaffenmusikkorps 4 Berlin zusammen. Auch der Chef selbst war hauptberuflich als Militärmusiker aktiv, bevor er 2011 sein eigenes Ensemble gründete, um mit ihm auf den Spuren seines großen Vorbildes Ernst Mosch († 1999) zu wandeln. Dieser hatte 1956 seine Original Egerländer Musikanten formiert und seither seine tschechische Heimatregion, die unter anderem für ihren Instrumentenbau bekannt ist, international ins Bewusstsein gerückt. Peter Kamenz wurde am 22. November 1958 im brandenburgischen Elsterwerda geboren. Bereits mit seinem Schuleintritt erlernte er das Klarinettenspiel. Seine ersten Kontakte zur besonders schwungvollen Art der Egerländer Blasmusik erlangte er schon damals durch das regelmäßige unerlaubte Hören westdeutscher Radiosender. 1977, im Jahr seines Abiturs, belegte er ein Vorstudienjahr an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin im Fach Klarinette. Im November desselben Jahres bekam er dann schließlich die Einberufung zum Wehrdienst in der NVA. 

Von 1978 bis 1981 absolvierte er die Fachschule in Cottbus. Neben dem Hauptfach belegte er zusätzlich die Fächer Komposition/Arrangement und Dirigat. Von 1982 an machte er in verschiedenen Bands 25 Jahre lang Tanzmusik am Schlagzeug mit Gesang, war von 1987 bis 1991 ständiges Mitglied der „Original Spreewaldmusikanten“, einer Blasmusikformation des Staatstheaters Cottbus. Nach der Wende, im April 1991, wurde er zum neu aufgestellten Heeresmusikkorps Ost in Potsdam versetzt. Im September 1991 gründete er die „Märkerländer Musikanten“, eine Egerländer Besetzung des Musikkorps, die vorwiegend dienstlich eingesetzt wurde und die er bis zu seiner Pensionierung im November 2011 führte. Nach seiner Pensionierung gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des „Orchester Goldenes Egerland“ im August 2012. Nach Anfangsschwierigkeiten der Findung, verbunden mit Personaländerungen, erfolgte im Februar 2014 die Namensänderung in „Peter Kamenz und seine Goldenen Egerländer“, deren musikalische Leitung er übernahm. Die Liebe zur Egerländer Blasmusik treiben ihn und sein Orchester ständig zu Höchstleistungen, welches dazu führten, dass Peter Kamenz und seine Goldenen Egerländer mittlerweile mit zu den erfolgreichsten Egerländer Blasorchestern im deutschsprachigen Raum zählen. Erleben Sie ein einzigartiges Konzerthighlight auf höchstem Niveau – Egerländer Blasmusik vom Feinsten! Unter anderem mit dabei, die schönsten und bekanntesten Melodien von Ernst Mosch. Zögern Sie nicht lange und sichern Sie sich schnell eines (oder mehr) der heiß begehrten Tickets für dieses einzigartige Highlight der Egerländer Blasmusik!

Karten über www.Live-Concerts.de und www.Live-Kartenshop.de sowie an den Tageskassen
Konzerte der Egerländer Blasmusik am Samstag, dem 21. September, ab 16 Uhr im Thomas-Müntzer-Haus Oschatz sowie am Sonnag, dem 27. Oktober, ab 16 Uhr im Haus des Gastes in Falkenberg/Elster

SWB